Wir über uns

Unser Vereinshaus wurde 1877 erbaut. Wir fühlen uns der Evangelischen Kirchengemeinde Repelen verbunden und besuchen deren Gottesdienste.

Im Zuge der Gemeinschaftsbewegung am linken Niederrhein bildeten sich Hauskreise unter der Leitung des damaligen (1869 – 1879) Pfarrers Johannes Hörnemann. (1880 – 1889 Pfarrer Karl Seeger, 1890 – 1894 Pfarrer Jakob Haarbeck)

Gemeindehäuser gab es nicht. Zu gemeinsamen Treffen benutzte man die damalige evangelische Dorfschule. Diese wurde bald für die Treffen zu klein.

Auf Anregung des Pfarrers Johannes Hörnemann plante man ein Versammlungshaus. Gemeindeglieder, überwiegend aus der Bauernschaft, kauften unter Führung (1877 – 1919) des Gutsbesitzers Wilhelm Krüsmann einen Acker außerhalb des Dorfes an der Straße „Im Tal“ später „Niephauser Straße“ jetzt „Am Kolk“.

Im Frühjahr 1877 begannen die Bauarbeiten am Vereinshaus, die im Herbst 1877 beendet waren. Das Haus wurde mit Spenden und in Eigenarbeit erstellt. Es bestand aus einem Saal, der damals bis zu 400 Personen Platz bot. Man saß auf rückenlosen Bänken an 40 cm breiten Tischen.

Eine Kaffeeküche war rechts angebaut. In dieser befand sich eine Pumpe für das Trinkwasser.

Im Bereich neben dem Vereinshaus auf der Fläche der heutigen Jungbornstraße erstand ein Plumpsklo. Durch die Errichtung der Jungbornstraße in den 20er Jahren wurde an anderer Stelle im Garten ein Neubau-Plumpsklo errichtet. Dieses dient heute als Gartenhaus. Der Saal wurde früher mit Kanonenöfen beheizt.

Am 29. August 1925 wurde aus der Gemeinschaft der eingetragene Verein „Evangelisches Vereinshaus Repelen“ gegründet. Der erste Vorsitzende war der Gutsbesitzer Wilhelm Krüsmann (1877 bis 1919) aus Rheinkamp.

Johannes Raatschen (Großvater von Christa Meyer-Stoll) war von 1919 bis 1928 Leiter des Vereinshauses und Heinrich Böllert (Gemeindebaumeister der Gemeinde Rheinkamp) hatte die Leitung von 1929 bis 1968 inne.

Im Jahre 1929 erfolgte der erste Umbau. Es wurde der kleine Saal im Obergeschoss eingebaut. Dadurch veränderte sich die Ansicht der Straßenfront. Bei einem zweiten Umbau 1936 erstanden zwei Wohnungen, jeweils links und rechts des Saales an der Straßenfront der „Niephauser Straße 233 und 235“.

In Repelen wurde 1961 ein Abwasserkanal gelegt. In diesem Zuge wurde im Saal die Bühne errichtet und darunter die Toilettenanlage erstellt.

Die vorhandene Heizung wurde 1979 von Koksbefeuerung auf Gas umgestellt. Dabei wurde die Giebelwohnung an die Heizung angeschlossen.

Die Hausmeisterwohnung wurde im Jahre 1984 umgebaut. Die eigene Haustüre wurde entfernt. Der Zugang erfolgt nun durch den Eingang des Vereinshauses. Das Badezimmer erstand an anderer Stelle. Diese Wohnung und die Giebelwohnung erhielten neue Fenster. Die Maßnahme wurde durch ein Darlehen der Eheleute Erwin Winter finanziert. Im Jahre 1988 erfolgte eine große Saalrenovierung verbunden mit dem Einbau neuer Fenster. Ein großer Umbau erfolgte 1992.

Von der Bank für Kirche und Diakonie erhielten wir ein Darlehen. Hierfür hatten wir den Architekten Otto von Schaper gewinnen können.

Im Zuge dieser Maßnahmen wurden die Kaffeeküche, die Garderobe und die WC-Anlagen neu gestaltet. Zwischendurch wurde das Dach zur

Straße „Am Kolk“ neu eingedeckt, der Eingang des Vereinshauses neu gestaltet und mit einer neuen Türe und einem Vordach versehen.

Beide Wohnungen wurden saniert und mit einer Innenisolierung versehen. An der Straßenseite Jungbornstraße wurde ein Legi-Zaun

angebracht und die Tore erneuert. Die Keller der Wohnungen wurden 2013 saniert.

Jubiläumsfeier zum 140-jährigen Bestehen des Evangelischen Vereinshauses Repelen

Am Mittwoch, dem 24. Mai 2017 traf man sich im Saal des Vereinshauses, um bei Kaffee und Kuchen und musikalischen Darbietungen die 140 Jahre zu feiern. Für jeden gab es eine Ansichtskarte des Hauses mit einem originalalten Aluminium-Kaffeelöffel aus vergangenen Zeiten und eine Leinentasche mit dem Aufdruck: 140 Jahre Evangelisches Vereinshaus Repelen.

Die Vorsitzende Irmgard Hoff begrüßte alle Gäste und überreichte unserem ältesten Mitglied: Paula Jochems einen Blumenstrauß. Grußworte sprachen: der stellvertretende Bürgermeister: Ibrahim Yetim, die Vorsitzende des Lyrikerkreises Kamp-Lintfort: Christine Utermöhlen und der evangelische Pfarrer: Thorsten Kämmer. Der katholische Pfarrer: Heinrich Bösing hatte ein schriftliches Grußwort übermittelt. Das Mandolinen-Orchester Rheinhausen spielte unter der Leitung von Wilhelm Breidenbach. Elsbeth Ernst las vom begeistert sein und sprach ein Tischgebet. Von Herbert Häusler war amüsantes zu hören. Rolf Ernst nannte einige Dinge aus der Geschichte des Hauses. In der Pause gab es allerlei Leckereien aus der Konditorei. Für das Behinderten-WC wurden 300 € gesammelt.

Im September 2018 wurde eine moderne Gasheizung im Vereinshaus eingebaut.

Die langjährige Vorsitzende Irmgard Hoff ist am 6. Juli 2017 an den Folgen eines schweren Herzinfarktes gestorben. Sie wurde am 15. Juli 2017 in Repelen beerdigt. Am 23. September 2017 wurde Hortense Gierling zur Vorsitzenden gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Rolf Ernst - Kassierer und Geschäftsführer, Herbert Häusler - Schriftführer und Elsbeth Ernst als Beisitzerin.

Seit dem 1. August 2016 ist Klaudia Jung unsere Hausmeisterin.

Sie ist über das Vereinshaus-Handy 0151/51 35 87 83 zu erreichen.

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